Zeitverteilungstyp 3
Zusammenfassung
Erweiterung der Zeitverteilung auf NUR Stückzeiten ##10018
Nutzen/Ziel
Es sollten die bereits bestehenden Zeitverteilungstypen 0,1,2 um den Typ 3 ergänzt werden um vor allem die Thematik der Buchungen von Umspannzeiten, Laufzeiten und Rüstzeiten zu entschärfen.
Ein grundsätzliches Thema ist, dass mit dieser Zeitverteilung davon ausgegangen wird, dass Zeiten für Rüsten 1:1 erfasst werden und auch nicht unterbrochen werden.
Da sich dies in der Praxis vermutlich nicht durchsetzen lässt, wurde vereinbart, dass die daraus entstehende Ungenauigkeit akzeptiert wird. Vor allem mit dem Gedanken, dass es nur wenige Ausnahme Fälle sind und lieber ungefährt richtig.
bisherige Dokumentation
Für die Manuelle Bedienung am Client siehe
Tabelle
Siehe pers_zeitverteilung
Beschreibung
Der wesentlichste Punkt ist, dass dieser Typ NUR für gebuchte Stückzeiten verwendet wird.
D.h. wenn der Mitarbeiter z.B. wie folgt bucht:
6:00 Kommt
6:00:00.001 Los1 AG1 UAG1 Rüsten Beginn stempelt, so muss dieser AG
eine Tätigkeit
keine AG Art
eventuell Maschine
Das nur Maschinenzeit darf nicht gesetzt werden
7:30 Bucht er einen weiteren Rüst-AG oder ein Maschinestop oder ein Ende
Wird hier ein weiterer Rüst AG gebucht, so arbeitet er zu 100% für die Zeit auf dem AG
8:00 Beginn $PLUS (ist der Zeitpunkt egal?, er muss nur zwischen Kommt und Geht liegen)
Wir brauchen aber auch das Laufen Beginn / Ende der Maschine
Er gibt AG mit AG Art Umspannzeit an
Damit wird auf den Maschinen auch die Laufzeit gestartet
Es werden 2AGs mit der gleichen Maschine und
1AG mit einer anderen Maschine gestartet
10:00 Er bucht Späne ausleeren
Das ist wie ein Rüst AG zu definieren aber ohne Maschine
10:30 $ENDE -> hier wird die Stückrückmeldung angezeigt und kann gemacht werden, muss aber nicht.
12:00 $UNTER
12:30 $UNTER
14:15 $GEHT
Beim Geht muss die Stückrückmeldung gemacht werden.
Es muss dies so übergeben werden, dass vor der eigentlichen Gehtbuchung bereits
die Gut-/Schlecht-Stück bekannt sind, um die entsprechenden Verteilungsberechnungen
machen zu können.
Ergibt nun
7,75Std Anwesenheit der Person
1,5 Std Rüstzeit
0,5 Std Späneausleeren
somit für die Person
5,75Std Dauer für die Zeitverteilung
Nun werden die Sollzeiten anhand der
AG's Sollzeit (ohne den nur Maschinenzeit) x StückRück errechnet
Daraus der Faktor im Vergleich zur Istzeit ermittelt
Und diese Zeiten, NACH den Rüstzeiten eingebucht.
ACHTUNG: Es kann sein, dass Vormittag und Nachmittag eine Stunde Rüsten und dazwischen Umspannen.
Das muss auch richtig verteilt werden.
Somit für die Maschinen
Betrachtung muss für jede gestartete Maschine erfolgen, welche vom MA zwischen Kommt/Geht
gestartet wurde.
Mit dem Geht wird die Maschine (AutoStop bei Geht) Gestoppt,
Wie ist das beim Schichtwechsel, wenn der andere um 14:05 die Maschine schon übernommen hat.
Auch das müssen wir erkennen, egal ob der (die Schicht übernehmende) das über eine gewöhnliche
Zeitbuchung macht oder über die Zeitverteilung
Für die Maschine gilt: Es zählt die Zeit zwischen $PLUS Beginn und dem Ende / Stop der Maschinen
Dann wird wiederum für jede Maschine die Zeitverteilung anhand der Sollzeiten x Stückrück genommen
ODER???
Wiederum das Kommt/Geht des Mitarbeiters. Die Maschinen laufen während der Pausen durch,
Davon abgezogen die Rüstenzeiten für die jeweilige Maschine, damit wird (z.B. das Späne ausleeren)
berücksichtigt, dass da die Maschinen weiterlaufen.
Aber es muss auch das Stop der Maschine beim Rüsten berücksichtigt werden
D.h. Rüsten -> Maschine Start ..... Arbeiten Maschine Stop
und auf anderer Maschine weiter arbeiten Start/Stop
oder auch Rüsten -> Maschine Start .... Arbeiten Maschine weiterlaufenlassen -> wäre falsch.
Es muss dann für das erste Stück auf Umspannzeit gewechselt werden,
womit automatisch auch die Sollzeit des UAGs der Laufzeit für die Maschine mitgerechnet
werden muss.
Wichtig: Für das Rüsten ist KEINE Stückrückmeldung erforderlich
Es gilt ausschließlich die Istzeit!!! für das Rüsten.
(Es sollte dies nicht zu lange sein
Ev. macht man ein Rüsten 1.Schicht und Rüsten 2.Schicht (zwei AGs) und der
Mitarbeiter hakt am Ende der ersten Schicht diesen AG auch ab,
damit kann der Kollege nicht mehr darauf buchen
)
Damit: Wenn der MA während des Rüstens gleichzeitig auf einem andeen AG umspannt, so stimmen die mit der
Zeitverteilung erreichneten IstZeiten nicht. Das kann nicht abgefangen werden und wird so zur Kentniss
genommen.
Lösung: Entweder Rüsten oder umspannen, jedenfalls nicht gleichzeitig.
Wenn man es genauer will, Papierlose Fertigung verwenden.
Edited by Alexis Sorbas